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Wer wir sind

Der Verein PolizeiGrün...

  • wurde 2013 in Baden-Württemberg gegründet und ist mittlerweile in Berlin beim AG Charlottenburg im Vereinsregister eingetragen

  • hat sich die Förderung einer toleranten, kritikfähigen und rechtsstaatlichen Bürgerpolizei zum Ziel gesetzt

  • trägt durch Positionspapiere, Pressearbeit sowie Teilnahme an Fachveranstaltungen zum Dialog zwischen Polizei und Bürger*innen/Politik/Medien bei

  • leistet durch Fachexpertise Beratungsdienste z.B. bei Expertenanhörungen in parlamentarischen Ausschüssen

  • steht Mitarbeitenden der Polizei sowie sonstigen Sicherheitsbehörden (z.B. Zoll, Steuerfahndung, Ordnungsämter u.ä.) für eine aktive Mitgliedschaft und allen anderen Menschen für eine Fördermitgliedschaft offen

  • hat Mitglieder aus verschiedenen politischen Parteien sowie parteiunabhängige Mitstreiter*innen

  • setzt sich aus Polizeifachleuten aus derzeit 14 deutschen Länderpolizeien (Stand Juli 2019), dem Bundeskriminalamt, der Bundespolizei sowie der österreichischen Polizei zusammen

  • hat Mitglieder in verschiedenen Landtagen und im Deutschen Bundestag

  • ist in Lobbyverzeichnissen verschiedener deutscher Parlamente, u.a. des Deutschen Bundestages, erfasst

  • finanziert sich vollständig unabhängig aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden

Unsere Satzung wurde 2019 aktualisiert und kann hier abgerufen werden.

Weitere Informationen sind in unserem Faltblatt enthalten.
Wir freuen uns über jede Unterstützung - Anträge zur Aufnahme als Mitglied können per PDF-Formular (digital ausfüllbar) gestellt werden.
Infos zur Mitgliedschaft hier.


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Rechtsextremismus in der Polizei - wie groß ist das Problem?

Bei den jüngst bekannt gewordenen Vorfällen in Frankfurt am Main (NSU 2.0) und an anderen Orten in Hessen handelt es sich um verstörende und abstoßende Vorwürfe. In den vergangenen Monaten und Jahren gab es jedoch bereits mehrfach ähnliche Entgleisungen von Polizeibediensteten, und das bundesweit. Die fremdenfeindlichen Inhalte in einer WhatsApp-Gruppe von Studierenden der sächsischen Polizeiakademie, das neulich durch Investigativjournalisten aufgedeckte Hannibal-Netzwerk um rechtsextreme Prepper und Umstürzler, die sich auch aus Soldaten und Polizisten rekrutiert haben, sowie der ganz aktuell bekannt gewordene Fall eines Berliner Polizisten, der illegal Adressen von politisch Andersdenkenden aus dem polizeilichen EDV-System gesammelt hat, um den Personen Drohbriefe zuzuschicken. Hinzu treten verschiedene Vorfälle, in denen Polizisten - oft betrunken - außerhalb ihres Dienstes Menschen mit Migrationsgeschichte bedrängt, beleidigt oder verprügelt haben... Sind dies die "bedauerl…

Gastbeitrag: Ein Blick von außen... - auf uns Polizisten

An dieser Stelle heute ein Gastbeitrag, der dem Verein zuging. (Autor*in ist dem Vorstand von PolizeiGrün bekannt)

Wenn ich mich mit PolizistInnen über Demonstrationen oder gar "direkte Aktionen" unterhalte, über meine Motivation, die "Gewaltfrage", eigene Grenzen und kalkulierte Grenzüberschreitungen, dann begegne ich häufig vielen Vorurteilen. Da wird schnell über "vermummte Chaoten", "Steinewerfer" und "Krawallmacher" geredet, die es ja nun bei aller verkürzten Darstellung und unter völliger Unterschlagung der Motivation dieser Leute unbestritten gibt, "wir" sind beileibe nicht alle Hippies mit Blümchen im Haar... aber eben auch nicht alle schwarz-vermummte, gewaltaffine Randalierer. Aber genau dieses Bild scheint vorzuherrschen und auch die Erwartungshaltung an einen Demoeinsatz zu dominieren. Ich verstehe mich selbst als gewaltfreie Aktivistin, stehe aber immer mal wieder mit/neben Leuten auf der Straße, die einen anderen …

2. Grüner Polizeikongress in München

Bereits zum zweiten Mal fand am 14. Oktober 2017 im Maximilianeum in München der von Katharina Schulze (MdL, Fraktionsvorsitzende und innenpolitische Sprecherin) organisierte Grüne Polizeikongress statt. Das diesjährige Motto lautete "Unsere Polizei - Bürgernah, digital und europäisch".
Am einführenden Teil sowie an den Panels wirkten auch unsere Vorsitzenden Armin Bohnert und Oliver von Dobrowolski mit.
Informationen zur Veranstaltung sind auf der Internetseite der Bayerischen Grünenfraktion abrufbar.
Eine Kongressdokumentation (PDF, 35 Seiten) ist ebenfalls online abrufbar.