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Mitgliedschaft


PolizeiGrün ist ein Verein grüner und grünennaher Mitarbeiter*innen von Polizeibehörden.
Eine Parteimitgliedschaft ist jedoch nicht erforderlich: bei PolizeiGrün engagieren sich auch Mitglieder anderer Parteien oder parteiunabhängige Menschen.

Für die aktive Vereinsmitgliedschaft muss die Zugehörigkeit zu einer Länderpolizei, zur Bundespolizei, zum Bundeskriminalamt oder zur Deutschen Hochschule der Polizei nachgewiesen werden. Auch Mitarbeitende anderer Sicherheitsbehörden mit vollzugspolizeilichen Aufgaben können eine aktive Mitgliedschaft beantragen.
Anderen Interessenten – z.B. aus Forschung, Justiz oder Innenpolitik – steht die passive Mitgliedschaft zur Förderung der Vereinsziele offen.

Der Monatsbeitrag beträgt 2,- €.

Der Vorstand des Vereins wird ergänzt durch Beisitzer aus den Ländern und den Bundesbehörden. Perspektivisch können hieraus Landesverbände hervorgehen.

Der Verein bietet politischen Akteuren auf Landes- und Bundesebene Beratung und Unterstützung auf fachlicher Basis.

Das Experten- und Erfahrungswissen der Mitglieder kann hierbei die fortschrittlichen Positionen grüner und linksliberaler Innen- und Sicherheitspolitik sinnvoll ergänzen und bereichern.

Polizeimitarbeiter*innen sollen eine Möglichkeit erhalten, als Vereinsmitglied abseits gewohnter Konventionen Anteil an politischer Arbeit zu nehmen – für eine bürgernahe und zukunftsorientierte Polizei.

Den ausgefüllten Mitgliedsantrag senden Sie bitte unterschrieben per Briefpost an unsere Kontaktanschrift oder als Scan per E-Mail an den Vorstand.

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Hier ein erneuter Debattenbeitrag zum Entwurf des Berliner Landesantidiskriminierungsgesetzes (LADG), das voraussichtlich in der kommenden Woche im Berliner Abgeordnetenhaus verabschiedet wird. Der Autor ist Jurist, Hochschullehrer beim Bundeskriminalamt sowie Mitglied bei PolizeiGrün. Eine Leseversion (PDF) inkl. Quellenangaben kann hier heruntergeladen werden.
Das LADG-Berlin von Roland Hoheisel-Gruler, Sigmaringen
1. Hintergrund
Besonders in den letzten Tagen hat die Auseinandersetzung um das Landesantidiskriminierungsgesetz des Landes Berlin (LADG) an Schärfe und Intensität zugenommen. Bei dieser Auseinandersetzung geht es vordergründig darum, welche Auswirkungen dieses Gesetz auf die innere Sicherheit in Berlin haben könnte. Neben dem Vorwurf, die Polizei werde unter einen Generalverdacht gestellt, es gäbe eine Beweislastumkehr zu Lasten der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, schwerwiegenden Folgen in personalrechtlicher Hinsicht wurde auch kolportiert, andere Bundesländer würden w…

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Wenn ich mich mit PolizistInnen über Demonstrationen oder gar "direkte Aktionen" unterhalte, über meine Motivation, die "Gewaltfrage", eigene Grenzen und kalkulierte Grenzüberschreitungen, dann begegne ich häufig vielen Vorurteilen. Da wird schnell über "vermummte Chaoten", "Steinewerfer" und "Krawallmacher" geredet, die es ja nun bei aller verkürzten Darstellung und unter völliger Unterschlagung der Motivation dieser Leute unbestritten gibt, "wir" sind beileibe nicht alle Hippies mit Blümchen im Haar... aber eben auch nicht alle schwarz-vermummte, gewaltaffine Randalierer. Aber genau dieses Bild scheint vorzuherrschen und auch die Erwartungshaltung an einen Demoeinsatz zu dominieren. Ich verstehe mich selbst als gewaltfreie Aktivistin, stehe aber immer mal wieder mit/neben Leuten auf der Straße, die einen anderen …